Innovation für die Herstellung von Hochspannungsschaltern
Projekt des Monats April 2024In der metallverarbeitenden Branche gewinnt die Idee der Mischverbindungen, wie etwa die Kombination von Stahl mit Kupfer, zunehmend an Bedeutung. Der wachsende Bedarf, unterschiedliche Materialien prozesssicher miteinander zu verbinden, entspringt nicht nur wirtschaftlichen Überlegungen, sondern auch dem Streben nach verbesserten mechanischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften sowie technologischen Fortschritten.
Die Umsetzung dieser Verbindungen ist jedoch deutlich komplexer als gedacht. Viele Materialien können miteinander verbunden werden, aber die zentrale Frage bleibt:
Erfüllen diese Verbindungen die geforderten Anforderungen?
Das Elektronenstrahl-Schweissverfahren bietet hier eine innovative Lösung. Mit seiner Fähigkeit, selbst höchstschmelzende Metalle und Mischverbindungen wie beispielsweise Stahl mit Kupfer zu verschweissen, überwindet es spezifische Herausforderungen.
Das Elektronenstrahl-Schweissverfahren hat mehrere Vorteile, darunter die sehr präzise Regulierung der Schweissenergie und die ausgeklügelte Prozessführung der nahezu trägheitslosen Strahl- und Ablenkpositionierung des Elektronenstrahls.
Dies ermöglicht ein genau kontrolliertes Schweissgut in dem gewünschten Verhältnis, bei minimalem Energieeintrag in die beiden unterschiedlichen Metalle.
Dabei ist das metallurgische Verhältnis der sehr schmalen Schmelze bei beiden Metallen auch gegenüber unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten und Schmelzpunkten prozesssicher gewährleistet.
Die vorteilhaften Eigenschaften verschiedener Metalle innerhalb einer Anordnung sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Dies bietet spannende Herausforderungen für Metallurgen, Konstrukteure und Schweissfachkräfte gleichermassen.
Das Elektronenstrahl-Schweissverfahren zeigt erneut sein grosses Potenzial zur Innovation und trägt dazu bei, die Herausforderungen in der Herstellung von Hochspannungsschaltern zu bewältigen.